Die Therapiekosten werden von den Berufsgenossenschaften übernommen, wenn die zu behandelnde Problematik in ihren Zuständigkeitsbereich fällt: wenn Ihre Probleme unmittelbare Folge eines Arbeitsunfalls (beispielsweise einer Traumatisierung nach einem Arbeitsunfall) sind.
Auskunft zur Zuständigkeit gibt Ihnen Ihre Berufsgenossenschaft.



2. Kostenübernahme als Selbstzahler/-in

Wenn Sie die Therapiekosten selbst tragen oder eine Beratung in Anspruch nehmen möchten, besprechen wir die zu erwartenden Kosten. Eine Psychotherapie selbst zu zahlen, kann sich z.B. lohnen, wenn Sie sich in Kürze verbeamten oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten. Es gilt die Gebührenordnung für Psychotherapeuten (50-minütige Sitzung, 2,3-facher Satz).
Diese Kosten sind steuerlich absetzbar.



3. Kostenübernahme durch die Heilfürsorge Bundeswehr und Heilfürsorge Bundespolizei

Ich freue mich sehr, der Bundeswehr und Bundespolizei meine Unterstützung als Psychologische Psychotherapeutin anbieten zu dürfen! Dies bedeutet für Sie, dass die Übernahme der Behandlungskosten völlig unproblematisch ist, wenn Sie in der Heilfürsorge oder PKV versichert sind. Sie benötigen lediglich zum ersten Termin den Vordruck "Kostenübernahmeerklärung" für die Privatpraxis der Ambulanz Ihres Sanitätsversorgungszentrums. Falls Sie als "Ehemalige/r" in der GKV sind, ist eine sog. Kostenerstattung vor Therapiebeginn bei Ihrem Sachbearbeiter (für die Behandlung bei mir als außervertraglich arbeitende Psychotherapeutin) zu beantragen. Die Terminvereinbarung machen wir auf direktem Wege.
Bei egal welchem Anliegen "in" oder "hinter der Uniform" unterstütze ich Sie selbstverständlich absolut diskret. Kommen Sie nur bitte in ziviler Kleidung, damit ich Sie "erkennen" und bestmöglich unterstützen kann.



4. Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenversicherungen

"Die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung müssen bei entsprechender Indikation, Notwendigkeit und Dringlichkeit durch gesetzliche Krankenversicherungen für ihre Versicherten über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren übernommen werden, da jeder Klient gemäß § 13 Absatz 3 Sozialgesetzbuch V seiner Krankenkasse gegenüber den Anspruch hat, zeitnah und fachgerecht psychotherapeutisch behandelt zu werden (Sicherstellungspflicht).


Voraussetzung hierfür ist, dass der Patient sich zuvor erfolglos um einen zeitnahen Termin bei einem kassenzugelassenen Therapeuten bemüht hat. Das Bundessozialgericht (BSG) hat „zeitnah“ in seiner Entscheidung vom 21.05.1997 auf maximal drei Monate und in dringenden Fällen auf maximal sechs Wochen begrenzt" (s. BSG Az. 6 Rka 15/97).


Ist die Krankenversicherung nicht in der Lage, ihren Versicherten innerhalb dieses Zeitraums einen Therapieplatz bei einem kassenzugelassenen Therapeuten zu organisieren, müssen bei der Möglichkeit eines kurzfristig verfügbaren Therapieplatzes bei einem approbierten Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung die Therapiekosten übernommen werden. Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz von mehr als drei Monaten müssen nicht hingenommen werden."



KOSTENERSTATTUNG - STEP BY STEP:

Dies ist vor einem ersten Termin bei Ihrem Psychotherapeuten Ihrer Wahl zu tun, damit Ihr Antrag auf Kostenerstattung eine Chance hat, bewilligt zu werden:

Als Erstes dokumentieren Sie in einer Liste, dass und wann Sie bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz bei Psychotherapeuten mit Kassensitz (= Vertragstherapeuten) Absagen erhalten haben oder die Wartezeit länger als 3 bis 6 Monate war (mind. 5-8 Absagen sind leider inzw. erforderlich). Auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer finden Sie Vertragstherapeuten nach PLZ sortiert.


Anschl. sollten Sie mit Ihrer Krankenkasse sprechen und nach dem "Kostenerstattungsverfahren" fragen, welches unverändert gesetzlich als Notfallregelung besteht! Wenn diese Ihnen eine Liste mit Psychotherapeuten geben, nehmen Sie zu diesen Kontakt auf. Wenn auch die dann keinen freien Therapieplatz haben oder sich kein Vertrauen entwickelt, protokollieren Sie auch dies.

Falls man Ihnen alternativ oder zusätzlich einen Termin bei einer Terminservicestelle (TSS) anbietet, sollten Sie auch den wahrnehmen und protokollieren (es sei denn, Sie waren soeben in einer Klinik und ein Arzt/Oberarzt kann Ihnen die Dringlichkeit einer ambulanten Therapie in wöchentlicher Frequenz bescheinigen. Dann reicht auch dies meist aus). Häufig kann man Ihnen auch in der "TSS" keinen Therapieplatz anbieten, da es de facto zu wenige Vertragstherapeuten gibt. Doch wenn Sie dort waren und dies nachweisen können (Sie erhalten dort eine Bescheinigung), haben Sie alle Infos zusammen, die es braucht, um den Antrag auf Kostenerstattung mit Ihrem außervertraglichen Therapeuten (= approbiertem Psychologischen Psychotherapeuten in Privatpraxis) zu stellen.


Nur gemeinsam mit Ihrem Psychologischen Psychotherapeuten ist der Antrag auf Kostenerstattung (= Übernahme der Behandlungskosten bei einem außervertraglichen Psychotherapeuten) bei Ihrer Krankenversicherung erfolgreich. Meist dauert es mind. drei bis vier Wochen, bis alle Unterlagen zusammengetragen sind und der Antrag "auf der Post" ist (Quelltext: DPtV-Bremen, leicht abgewandelt). Falls Sie zunächst die Übernahme der Kosten nur für die Probatorik (die ersten vier Termine) beantragen, haben Sie in der Regel wenige Wochen später einen Bescheid Ihrer GKV. Wenn dies dann eine Zusage ist, kann ein Termin zeitnah gemacht werden. Sehr häufig ist dies jedoch nicht gleich auf Anhieb der Fall. Es kommt leider sehr darauf an, in welcher GKV Sie sind...


Nützlich ist auch der Ratgeber "Kostenerstattung" der Bundespsychotherapeutenkammer:
http://www.bptk.de/uploads/media/BPtK_Ratgeber_Kostenerstattung.pdf




5. Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen 
Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten die Kosten für eine ambulante Psychotherapie. Je nach individuellen Vertragsbedingungen

der Krankenversicherung kann der Umfang der Leistungen (z.. B. Stunden pro Jahr) sehr unterschiedlich sein.

Da manche Privatversicherungen "nur" den 1,6-fachen Satz. erstatten, die Rechnung jedoch auf der Basis der Gebührenordnung der Psychotherapeuten üblicher Weise den 2,3-fachen Satz vorsieht, empfiehlt sich, vor dem ersten Termin mit PKV und Beihillfe abzuklären, mit welcher Erstattungshöhe Sie für Psychologische Psychotherapie rechnen können. Mitentscheidend für die Kostenübernahme ist für die PKV, dass Sie vor dem ersten Termin diesbezüglich Kontakt mit ihr aufgenommen haben.



6. Kostenübernahme durch die Beihilfestelle 
Eine Kostenübernahme durch die Beihilfestelle ist bei Psychologischen Psychotherapeuten in der Regel problemlos möglich. Wichtig ist Ihre Kontaktaufnahme mit Ihrem Sachbearbeiter vor Therapiebeginn.




Ich freue mich auf Sie und unsere Zusammenarbeit!


Ihre
Monika Kebbekus


Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin



- Die-Psychotherapie-Praxis-BN-Rhein-Sieg -
zur fachärztlichen Versorgung eingetragen im Arztregister Nordrhein